Estin Getter Jaani nach ESC
Sven Lõhmus, Komponist und Texter von “Rockefeller Street”, ist sich sicher, dass Getter im ESC-Finale am letzten Samstag in der Düsseldorfer Arena ihr Bestes gegeben hatte.
Im estnischen Fernsehen zeigte die achtzehnjährige Sängerin sich weniger enttäuscht als glücklich über den guten Auftritt. Sie wolle auf die Bühne zurück, so begeistert war Getter von der jubelnden Zuschauermenge.
Aus der Sicht des Komponisten seien die Erwartungen sehr hoch gewesen, weil Estland ins Finale gekommen war und jeder davon ausgegangen sei, dass “Rockefeller Street” gewinnen werde. Er erinnerte daran, dass es sich um einen Gesangswettbewerb und nicht ein internationales Sportereignis handle.Für ihn war der ESC in Düsseldorf etwas zu “überorganisiert”, da z. B. Künstler für den Fall unvorhergesehener Pannen bereits viele Stunden vor ihren Probenauftritten in die Esprit-Arena gefahren wurden und dort lange warten mussten. So etwas kann einem in Deutschland dann und wann geschehen, das stimmt. Aber ich sage auch immer: Lieber ein bisschen mehr Zeit als am Ende zu wenig.
Getters Auftritt war spitze, ihre Präsenz beachtlich, der Song klasse. Wir hatten zumindest eine Top 10-Platzierung erwartet… Da kann man mal sehen, wie unberechnenbar der ESC doch ist. Gut so. Und Getter ist ja noch jung…
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