Fashion
Die Musik allein kann es nicht sein. Ohne Zweifel, wenn man sich manchen Beitrag durch die objektive Brille ansieht, äh, -hört. Woher kommt also jedes Jahr aufs Neue die millionenhohe Einschaltquote aus ganz Europa und die Begeisterung beim Eurovision Song Contest?
Die Möglichkeiten: Spaß am auch mal kruden Spektakel, Wettbewerbs-Patriotismus mit Hang zum schwingenden Fähnchen oder aber die Lust am Lästern?
Eins, Zwei und Drei können es sein. Alternative Vier aber ist es – auch: die Mode.
Düsseldorf 2011 ist mutig. Wir zerschlagen eine Flasche an der Mattscheibe, tröpfeln ein paar Tropfen Wasser auf sein Haupt und geben dem Baby der europäischen Fernsehgeschichte einen neuen Namen: Eurovision Song and Fashion Contest. Warum so tief stapeln, wenn eindeutig mehr drin ist. Denn Kleider machen nicht nur Leute. Kleider machen Songs. Und das will gewürdigt werden.
Düsseldorf 2011 liefert einen modischen Abriss über die Entwicklung der Kleiderordnung des Eurovision Song Contests - von den schlichten Anfängen über die verrückten 80er und 90er bis zum Heute, Hier und Jetzt.
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